Warum Waldorf

Warum Waldorf

Sie als Eltern stehen irgendwann vor der Entscheidung, auf welche Schule Sie Ihr Kind schicken. Ist der Besuch unserer Waldorfschule die richtige Wahl, werden Sie sich vielleicht fragen? Darauf gibt es sicherlich viele unterschiedliche Antworten. Einige werden Sie finden, wenn Sie sich das besondere Profil unserer Schule anschauen, wenn Sie uns einmal besuchen kommen oder wenn Sie sich mit anderen Eltern austauschen. Ein paar Gründe, weshalb wir denken, dass der Besuch einer Waldorfschule guttut, haben wir hier aufgeführt.

Glückliche Schüler

Wir stellen das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt unserer pädagogischen Bemühungen und hoffen natürlich, dass die SchülerInnen ihre Jahre an unserer Schule als glückliche und fröhliche Zeit beschreiben. Aber was sagen die SchülerInnen selbst? Eine Studie der Universität Düsseldorf stellt fest, dass Waldorfschüler zufriedener sind mit ihrer Schule als Gleichaltrige aus staatlichen Einrichtungen. Sie haben weniger Schulangst und finden den Unterricht interessanter.* Ihnen wird in der Schule vermittelt, dass Lernen Freude bereitet und Sinn stiftet. Man lernt dort nicht für Noten und Punkte, sondern aus eigenem Antrieb und aus dem Interesse an der Sache.

* lesen Sie dazu die Studie der Universität Düsseldorf

Engagierte LehrerInnen

Die LehrerInnen an der Waldorfschule haben sich ganz bewusst für diese Tätigkeit entschieden. Mit Hingabe und Leidenschaft widmen sie sich der Erziehung und Bildung der ihnen anvertrauten Kinder, immer in der Überzeugung, dass es in der Schulzeit nicht nur um die Aneignung von Wissen geht, sondern vor allem darum, etwas über sich selbst zu erfahren. Sie lassen den Kindern Zeit. Und sie sind geduldig.

Eine stabile Gemeinschaft

Zur Zufriedenheit der Schüler trägt auch das sichere und stabile Umfeld einer Klassen- und Lerngemeinschaft während der gesamten Schulzeit bei. Sie als Eltern haben keinen Entscheidungsdruck in der 4. Klasse, wenn an der staatlichen Schule ein Wechsel von der Grundschule an die weiterführende Schule ansteht. Die Kinder lernen in einer festen Klassengemeinschaft, und selbst in der Oberstufe mischen sich nur zwei Klassen. Feste Freundschaften können sich im Laufe von 13 Jahren entwickeln.

Viele weitere Besonderheiten der Waldorfpädagogik haben Sie bereits unserem Schulprofil » entnommen. Eine Sache ist uns noch besonders wichtig: In einer Welt, in der Zusammenhänge selbst für Erwachsene kaum noch zu durchdringen sind, legen wir großen Wert darauf, dass unsere SchülerInnen mit all ihren Sinnen den Werdegang eines Endprodukts erfahren. Daher wird im Schulgarten gesät, geerntet und dann gebacken. Im Werkunterricht werden Holzlöffel für die heimische Küche geschnitzt und im Handarbeitsunterricht auch schon mal eigene Boxershorts genäht. Wer nach zwei, drei Schulstunden einen Komposthaufen umsetzt oder einen Stein mit Hammer und Meißel bearbeitet, kommt in Kontakt mit sich selbst und kann danach auch wieder konzentriert still sitzen. Im Grunde liegt der Waldorfpädagogik ein so gegenwärtiger Begriff wie die viel zitierte Work-Life-Balance zugrunde, ohne ihn zu benennen. Die Balance von Intellekt und Gefühl steht in der Waldorfschule quasi auf dem Lehrplan.

Selbstbewusst in die Zukunft

Am festlichen Einschulungstag kommt der Moment, an dem WaldorfschülerInnen zum ersten Mal die große Bühne betreten und der versammelten Schulgemeinschaft vorgestellt werden. Von da an werden sie diese Bühne noch viele Male betreten. Das Gefühl zu kennen, sich vor einem Publikum zu zeigen mit dem, was man kann, und mit dem, was man ist, ist eine der Schlüsselqualifikationen in der heutigen Berufswelt. Arbeitgeber heute suchen nicht mehr nach Mitarbeitern, die Tests bestehen oder nur Anweisungen folgen. Waldorfschulabsolventen sind selbstbewusste, kreative Individuen mit dem Mut und dem Vertrauen, die Welt zu gestalten und zu verändern.

Hören Sie ein paar Stimmen von Eltern, die sich für die Waldorfschule entschieden haben