Schulverein

SCHULVEREIN
  • WALDORFSCHULVEREIN
  • SELBSTVERWALTUNG
  • SCHULLEITUNG
  • ELTERNKONFERENZ
  • SCHÜLERVERTRETUNG
  • VERMITTLUNGSDELEGATION

Der gemeinnützige „Waldorfschulverein Frankfurt am Main e. V.“ ist der Träger der Freien Waldorfschule Frankfurt am Main und einer Waldorf Kindertagesstätte. Mitglieder des Vereins sind die Eltern der SchülerInnen und der Kinder der Tagesstätte, die MitarbeiterInnen der Schule und der Kita sowie Förderer der Schule des Vereins. Der Waldorfschulverein arbeitet mit anderen schulnahen Vereinen zusammen, z. B. Hort-, Sport- und Förderverein.

 

Dem Vorstand des Schulvereins gehören neben den von der Mitgliederversammlung gewählten Vertretern aus der Elternschaft auch mehrere von der Schulkonferenz bzw. Kindergartenleitungskonferenz delegierte Pädagogen und Pädagoginnen an. In den Ressorts Recht, Finanzen, Personal, Arbeitssicherheit, Kinderschutz und Öffentlichkeitsarbeit arbeiten die Vorstandsmitglieder an zentralen schulorganisatorischen Aufgaben.

 

Der Vorstand verantwortet die rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen des Vereins. Mindestens drei Vertreter des Vorstands bilden den Geschäftsführenden Vorstand, der die Schule – vor allem in außergewöhnlichen Rechtgeschäften – vertritt. In allen gewöhnlichen Geschäften wird der Vorstand durch den angestellten Geschäftsführer vertreten.

 

Die Verwaltung arbeitet eng mit dem Vorstand und den LehrerInnen zusammen. Der Geschäftsführer, der Betriebsleiter und weitere MitarbeiterInnen verantworten das Alltagsgeschäft der Schule, das nicht in den Bereich Pädagogik fällt. Dazu gehören zum Beispiel der Empfang, die Buchhaltung, das Personalbüro, der Küchenbetrieb, das Reinigungspersonal, die Bibliothek, die Bühnen- und die Hausmeisterei.

 

Weitere Informationen zur Organisation unserer Schule finden Sie auch in der Vereinssatzung.

Die gesamte pädagogische Arbeit der Schule liegt in der Verantwortung der Lehrerschaft. Die Organisation dieser Arbeit erfolgt in den wöchentlich stattfindenden Konferenzen. Jeden Donnerstag finden die Pädagogische sowie die Organisatorische Konferenz statt, an denen sämtliche Mitglieder des Kollegiums teilnehmen.

 

Im vierzehntäglichen Wechsel tagen die Schulkonferenz, außerdem die Oberstufen- und die Klassenlehrerkonferenz. Zur Mitarbeit in der Schulkonferenz verpflichten sich die Mitglieder des Kollegiums, die aktiv die Selbstverwaltung mitgestalten wollen. Aus ihren Reihen bestellen sie die Delegationen, die eigenverantwortlich arbeiten und relevante Entscheidungen treffen. Zurzeit gibt es an unserer Schule die Delegationen für Qualitätsentwicklung, Personal, Planung und Organisation, Öffentlichkeitsarbeit sowie die Kinderschutzdelegation und die Vertrauensdelegation. Die Mitglieder der wirtschaftlichrechtlich relevanten Delegationen treffen sich 14-täglich in der Delegationskonferenz um sich auszutauschen und Aufgaben zu verteilen bzw. gemeinsam zu bearbeiten.

Von den Mitgliedern der Schulkonferenz wird die Schulleitung gewählt. Sie leitet die Delegations- sowie die Schulkonferenz und ist prozessverantwortlich dafür, dass die Delegationen und andere Gremien gut arbeiten können und der Schulbetrieb reibungslos funktioniert. Die Schulleitung ist Ansprechpartner für die Schüler, das Kollegium, die Geschäftsführung und die Eltern. Die Aufgaben und Pflichten der Schulleitung sind im Hessischen Schulgesetz vorgegeben. Einige Mitglieder der Schulleitung sind auch im Vorstand des Schulvereins tätig.

 

Einzelne Fach- und Verwaltungsaufgaben werden von der Schulkonferenz und/oder vom Vorstand nicht nur an Delegationen sondern auch an Arbeitskreise und Ausschüsse übertragen. Fragen der Finanzierung und Budgetierung bearbeitet der Haushaltsausschuss; auch die Bereiche Sicherheit, Datenschutz und Bauvorhaben werden von einzelnen Gremien bearbeitet. Mitglieder dieser Arbeitsgruppen sind LehrerInnen, Eltern und MitarbeiterInnen der Schule, die sich regelmäßig treffen und unsere Schule durch ihr Engagement maßgeblich prägen.

Unser „Selbstverständnis“

 

Die Elternkonferenz (EK) ist ein Raum der Begegnung. Gewählte Elternvertreter aller Klassen treffen sich regelmäßg, um klassenübergreifende Themen und Entwicklungspotentiale für die Schulgemeinschaft zu bearbeiten. Wir verstehen uns als fester Bestandteil der Schulgemeinschaft. Dazu gehören: Schüler*innen, Lehrer*innen, Mitarbeiter*innen, Eltern.

Wir möchten regelmäßig Interessen und Anliegen der Eltern mit anderen Gremien und Gruppen innerhalb der Schule voranbringen. Dies gelingt, indem wir neue Kommunikationsräume schaffen. Wir wollen:

gemeinsam den regelmäßigen Austausch und Dialog innerhalb der Schulgemeinschaft fördern.

gemeinsam notwendige Veränderungen und praktische Projekte für die Schule begleiten.

als Kommunikationsplattform verstanden werden, die Elternthemen in Richtung schulverwaltende Organe kommuniziert (Vorstand, Geschäftsführung, Lehrkräfte und einzelne Delegationen), aber auch umgekehrt aktuelle Schulthemen in Richtung Elternschaft transportiert.

Wir möchten eine Schule mitgestalten, in der sich die Ideen von Rudolf Steiner in einem zeitgemäßen Rahmen wiederfinden. Wir wollen daher die waldorfpädagogischen Methoden aktiv fördern und unterstützen. Dabei setzen wir auf eine konstruktive Erziehungspartnerschaft in der Schulgemeinschaft. Jedes Kind soll seinen Fähigkeiten entsprechend gefördert werden.

Unser Arbeitsweise

 

Die gemeinsame Arbeitsweise stellen wir uns wie folgt vor:

„Fair, offen, vertrauensvoll, selbstverantwortlich im direkten Austausch und immer auf Augenhöhe“

Wir möchten uns im Sinne einer selbstverwalteten Schule an einer positiven Gestaltung und Weiterentwicklung der Schule mitbeteiligen. Dies gelingt, indem wir wie folgt arbeiten:

Kommunikation aus den Klassen, in die Klassen, in die Schulgemeinschaft.

Zur Information über unsere Arbeit entsenden wir in jede neue 1.Klasse eine Vertretung der Elternkonferenz.

Wahl der (idealerweise längerfristigen) Elternvertretung durch die jeweilige Klassengemeinschaft, meist im Rahmen eines Elternabends.

Innerhalb der Elternkonferenz werden neue Ideen und Lösungsansätze zunächst ganzheitlich diskutiert und dann meist in Arbeitsgruppen (AGs) weiter erarbeitet.Wichtige Aspekte und Zuständigkeiten sollten hierbei mit der Schulgemeinschaft oder Teilen davon abgestimmt sein.

Unsere Ziele und Projekte sollen relevant, messbar, realistisch und zeitnah umsetzbar sein.

Wir möchten mit unseren Projekten etwas bewegen und dabei gemeinsam positive Ergebnisse für die Schule erzielen.

Welche Themen und Aufgabengebiete gehören nicht in die Elternkonferenz

 

Einzelfälle innerhalb der Klassen.

Pädagogische Inhalte und Entscheidungen, die den Lehrkräften vorbehalten sind.

Abgrenzungsbereich: Ein/e „Elternvertreter*in“ für die Elternkonferenz kann zugleich auch als „Elternsprecher*in“ für die Klasse gewählt werden, um z.B. klasseninterne Themen zu orchestrieren oder als Ansprechpartner für andere Eltern z.B. bei Problemen innerhalb der Klassengemeinschaft zu agieren. „Elternvertreter*in“ und „Elternsprecher*in“ sind zwei unterschiedliche Rollen. Eine „Doppelrolle“ hat sich oftmals als hilfreich und sinnvoll erwiesen. Wir regen an, dies in den einzelnen Klassen zu besprechen und dort selbst zu entscheiden.

oden aktiv fördern und unterstützen.

Dabei setzen wir auf eine konstruktive Erziehungspartnerschaft in der Schulgemeinschaft. Jedes Kind soll seinen Fähigkeiten entsprechend gefördert werden.

Was wünschen wir uns von den Mitgliedern der Elternkonferenz

 

Möglichst regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen der Elternkonferenz (1 Abend pro Monat von 20-22 Uhr).

Ein gewisses Maß an Verbindlichkeit, Engagement und Nachhaltigkeit, in Bezug auf Mitarbeit innerhalb der Elternkonferenz sowie deren Arbeitsgruppen; dazu gehört auch die Umsetzung der daraus resultierenden oder notwendigen Maßnahmen.

Relevante Themen aus/in den Klassen bzw. aus/in die Elternkonferenz zu kommunizieren.

Einen vertraulichen Umgang mit sensiblen Inhalten aus der Elternkonferenz.

 

Die Mitglieder der Elternkonferenz sind in der Regel beruflich tätig, dennoch investieren wir gerne ein paar Stunden pro Monat für unser Amt, da wir einen positiven Beitrag für die Schule leisten möchten.

Kontakt:

Die Schülervertretung besteht aus jeweils zwei gewählten Delegierten der Klassen 7 bis 13. Die SV beschäftigt sich mit Schülerthemen und ist im Stadtschülerrat Frankfurt und im Bundesschülerrat der Freien Waldorfschulen vertreten. In Arbeitsgruppen werden von der SV auch Veranstaltungen wie der WOW-Day, Vorträge, Berufsorientierungsveranstaltungen und der jährliche Soccer Cup organisiert. Über einen Verbindungslehrer hält die SV den Kontakt zu dem Kollegium.

 

Schulsprecher:innen: Bennet Kirch, Carlo Velten

Stellv. Schulsprecher:innen: Pauline Keller, Clara Geadah

Protokollant und Verantwortlicher der Öffentlichkeitsarbeit: Thorben Stürmer

Finanzbeauftragter: Enno Hess

Die Vermittlungsdelegation richtet sich an SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und alle anderen Mitglieder der Schulgemeinschaft. Sie bietet Hilfe bei Konflikten innerhalb der Schule an, wenn diese von den Beteiligten nicht mehr selbstständig gelöst werden können. Die Vermittlungsdelegation will als neutrale Instanz die Kommunikation zwischen den Beteiligten unterstützen und Verständigung herbeiführen. Ziel ist es, verhärtete Fronten wieder in Bewegung zu bringen, Transparenz herzustellen und Lösungswege zu finden.

 

In der Vermittlungsdelegation arbeiten Eltern und LehrerInnen der Schule mit, bei Bedarf werden weitere Mitglieder der Schulgemeinschaft hinzugezogen. Alle Anfragen und Konflikte werden streng vertraulich behandelt.